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Presse News



Morbus Parkinson und Sport

BRSNW-Sportvereine und dPV-Selbsthilfegruppen schaffen gemeinsam neue Angebote in der Region Niederrhein.

Am Samstag, 13. Mai 2017, trafen sich mehr als 50 Teilnehmer/-innen zur Kooperationsveranstaltung in Mülheim an der Ruhr. Der Behinderten- und Rehabilitationssportverein Nordrhein-Westfalen (BRSNW) und die deutsche Parkinson Vereinigung (dPV) hatten zum Kick off für neue Rehabilitationssportgruppen in der Region Niederrhein eingeladen. BRSNW-Sportvereine und dPV-Selbsthilfegruppen folgten der Einladung, ebenso wie Ärzte/-innen und Fachkliniken, die als Netzwerkpartner eingebunden sind.

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Kooperation mit Apotheken-Dachverband ABDA

Bereits am 13. Februar 2017 haben die Deutsche Parkinson Vereinigung und die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) eine weitreichende Kooperationsvereinbarung getroffen. Maßgeblich für die Entscheidung künftig eng zusammenzuarbeiten war das Interesse der Parkinson-Patienten selbst. Chronisch Kranke mit dauerhaftem Medikamentenbedarf können zwar erheblich von gewährten Boni der Versandapotheken profitieren, dennoch zeigen die Erfahrungen der dPV, dass der unmittelbare und persönliche Kontakt zur Apotheke vor Ort von besonderer Bedeutung ist. „Mit der nun geschlossenen ABDA-Kooperation erreichen wir konkret, dass die Apotheker-Zertifikatsfortbildung «Beratung und Medikationsmanagement bei Parkinson-Patienten» für weitere fünf Jahre fortgeführt wird“, zeigte sich der dPV-Geschäftsführer Friedrich-Wilhelm Mehrhoff zufrieden mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Die Deutsche Parkinson Vereinigung erwartet durch die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren eine deutlich größere Reichweite erzielen zu können als bisher. Ziel der Kooperation ist es, dass Parkinson-erkrankte Menschen in absehbarer Zeit in allen Teilen der Bundesrepublik in Parkinson-zertifizierten Apotheken Rat erhalten. „Diese Aussicht war ausschlaggebend dafür, auf die sich erst in den letzten Monaten abzeichnende Kooperationsbereitschaft der ABDA einzugehen.

Ziel aller Aktivitäten der dPV ist es, mögliche Verbesserungen für die Versorgung der Parkinson-Patienten zu erreichen. Dabei agiert die Deutsche Parkinson Vereinigung grundsätzlich unabhängig, überparteilich und frei von finanziellen Interessen.

Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. ist die Spitzenorganisation der deutschen Apotheker. Die Gründung der Interessensvertretung datiert auf das Jahr 1950. Sitz der Vereinigung, deren ursprünglicher Name Arbeitsgemeinschaft der Berufsvertretungen Deutscher Apotheker lautete, ist Berlin. Aufgabe des Dachverbands ist die politische Vertretung der mehr als 60.000 Apotheker, die Wahrnehmung ihrer Interessen und die Pflege der Zusammengehörigkeit der deutschen Apothekerschaft.



Parkinson-Initiative Deutschland präsentiert erste Umfrage-Ergebnisse

Pünktlich zum Welt-Parkinson-Tag hat sich die Parkinson-Initiative Deutschland der Öffentlichkeit vorgestellt. Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft, die sich aus Ärzten, Patienten- und Pflegeverbänden, Unternehmen sowie Unternehmensverbänden zusammensetzt, hat sich die Aufgabe gestellt, auf Herausforderungen bei der Versorgung von Menschen mit Parkinson aufmerksam zu machen, die Krankheit weiter zu erforschen und die Gesamtsituation nachhaltig zu verbessern. Zum Hintergrund: Noch immer ist die Versorgung von Menschen mit Parkinson in Deutschland nicht befriedigend. Lange Wartezeiten bei Facharztterminen sind weit verbreitet. Und: Schwierigkeiten bei der Beantragung und Genehmigung von Pflegegraden und die Auswirkungen der Erkrankungen stellen große Herausforderungen für das soziale Umfeld der Betroffenen dar. Nicht nur für die Betroffenen ist Parkinson eine herausfordernde Aufgabe, sondern auch pflegende Angehörige.

Diesen Hintergrund haben engagierte Akteure aus dem Bereich Parkinson zum Anlass genommen und die Parkinson-Initiative Deutschland gegründet. Partner sind Neurologen aus dem klinischen und niedergelassenen Bereich und mit der Deutschen Parkinson Vereinigung e. V. (dPV) die mitgliederstärkste deutsche Patientenorganisation im Bereich Parkinson, sowie der Verband Parkinson Nurses und Assistenten e. V. (VPNA), der Bundesverband der Arzneimittelhersteller e. V. (BAH) und die Unternehmen AbbVie und Grünenthal. Die Initiative versteht sich als ergebnisorientierte Arbeitsgruppe.

Erstes gemeinsames Projekt ist eine Patientenumfrage unter Mitgliedern der dPV. Ziel der Befragung war es, ein aktuelles Bild über die Versorgungsrealität aus Patientensicht zu erhalten. Eine optimal und individuell abgestimmte Langzeitversorgung ist für chronisch kranke Menschen von größter Bedeutung. Adäquate und qualitätsgesicherte Therapien können die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen positiv beeinflussen. Aufgrund der symptomatischen Komplexität der Parkinson-Erkrankung und vielen Fallstricken in der Versorgung ist dies in der Realität aber nicht immer der Fall. Die Gründe sind vielfältig: Zugänge zu Ärzten und Therapeuten scheinen darauf ebenso einen Einfluss zu haben wie z. B. der Lebensmittelpunkt oder die individuelle Wohnsituation.

Erste Ergebnisse der Umfrage zeigen signifikante Unterschiede zwischen ländlichen und städtischen Strukturen. Etwa 80 Prozent der Umfrageteilnehmer erhielten ihre Diagnose von einem Parkinson-Spezialisten. Allerdings zeigen die Daten bei genauerem Hinschauen deutliche Abweichungen, die in Abhängigkeit vom Lebensmittelpunkt zu betrachten sind. In ländlichen Regionen ist die prozentuale Diagnosestellung durch einen Allgemeinmediziner oder Internisten deutlich höher als in urbanen Regionen. Das beeinflusst den Zeitpunkt der Therapie-Einleitung signifikant: Parkinson-Spezialisten leiteten in 71 Prozent der Fälle unmittelbar bei Diagnosestellung eine Therapie ein, Allgemeinärzte und Internisten hingegen nur in 51 Prozent.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Weg und die Entfernung zum Arzt. Mit zunehmender Erkrankungsdauer wird dieses Problem bedeutender. Jeder Fünfte gibt an, dass der Weg „sehr herausfordernd“ sei. Mit zunehmender Erkrankungsdauer nimmt auch die wahrgenommene Belastung durch den Termin zu. Der Doppelbelastung von Arztbesuch und Erkrankung möchte die Parkinson-Initiative Deutschland gerne entgegensteuern. Ziel ist es unter anderem, eine optimale Ausgangslage für den Therapie-Erfolg zu gewährleisten. Ein Lösungsansatz könnte die zunehmende Digitalisierung des Gesundheitswesens sein, weil telemedizinische Anwendungen den Patienten z. B. Wege ersparen können.

Bei diesen Ergebnissen handelt es sich um erste Auswertungen der Patientenumfrage. Insgesamt wurden 3.000 dPV-Mitglieder angeschrieben. Zum Zeitpunkt der Auswertung lagen 1.273 Antwortbögen vor. Sie bilden die Basis der Ausarbeitung. Zusammenfassend lässt sich aber schon jetzt sagen: Es gibt erhebliches Verbesserungspotenzial bei der Versorgung von Menschen mit Parkinson.