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e-mail aktuell Nr. 3
Themen:
1. "dPV-aktuell Nr. 15 jetzt abrufbar
2. Knochen mit Tee stärken!
3. Neuroprotektive Wirkung von Ropinirol
4. Neu: "dPV-Nachrichten" Nr. 81
5. Vitamin E gegen Alzheimer
6. Selegilin hilft bei M. Parkinson auch nach Jahren
1. "dPV-aktuell Nr. 15" jetzt per Fax abrufbar
Ab sofort ist der Faxabrufdienst "dPV-aktuell Nr. 15" zu beziehen.
Der vierseitige Dienst startet mit der vorliegenden Ausgabe unter der Überschrift
"Nicht immer liegt's an ´Sir James`: Begleiterkrankungen, Multimorbidität"
mit einer neuen Serie zum Verständnis des Alterungsprozesses. Eine Serie,
die sich kein Parkinson-Patient entgehen lassen sollte. Darüber hinaus
sollten Patienten über eine aktive Beteiligung nachdenken. Jeder Betroffene
wirkt dadurch gegenüber seinem behandelnden Arzt (Neurologe, Internist,
Orthopäde) noch authentischer.
Der Fax-Abrufdienst (kostenpflichtig = 0,12 Euro pro Minute) kann von jedem
Faxgerät unter der Nummer 01805-727 546 abgerufen werden.
Einfach Nummer wählen und Abruftaste betätigen.
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2. Knochen mit Tee stärken!
Regelmäßiger Teekonsum trägt offenbar dazu bei, die Knochenfestigkeit
zu erhalten. In einer Studie aus Taiwan (National Cheng Kung University Hospital
Tainan) mit über 1.000 Personen hatten diejenigen, die seit sechs bis zehn
Jahren regelmäßig Tee tranken (vorzugsweise Grüner Tee oder
Olong Tee, und zwar ohne Milch) eine signifikant höhere Knochendichte (plus
6,2 %) als Tee-Verächter. Am höchsten war der Benefit in der Gruppe
der Teetrinker, die schon seit über zehn Jahren diese Gewohnheit pflegten
(Quelle: Wu C. H. et al., Arch Intern Med 2002; 162: 1001-1006).
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3. Neuroprotektive Wirkung von Ropinirol
In einer 2-Jahres-PET-Studie konnte die den Zellverlust der Substantia nigra
verlangsamende Wirkung von Ropinirol (Requip®)
nachgewiesen werden.
Die anlässlich der 54. Tagung der American Academy of Neurology (AAN) am
16. April 2002 vorgestellte Studie wurde bei 186 Parkinson-Patienten durchgeführt.
73% der Ropinirol-Patienten und 74% der L-Dopa Patienten beendeten die Untersuchung.
Am Ende der 2-jährigen Beobachtungszeit zeigte die 18-Fluoro-Dopa PET-Untersuchung
in der Ropinirol-Gruppe eine 13%-ige und in der L-Dopa-Gruppe eine 20%-ige Progression
des Zellverlustes in der Substantia nigra. Die 18-Fluoro-Dopa-Aufnahme
besserte sich nach Ropinirol-Gabe um 3% und verschlechterte sich in der L-Dopa-Gruppe
um 8%. Die Häufigkeit der Dyskinesien betrug in der Ropinirol-Gruppe 3%
und in der L-Dopa-Gruppe 27%. Obwohl nach der Beurteilung der Untersucher beide
Gruppen eine adäquate Symptomkontrolle zeigten, war "im Gegensatz
zur Ropinirol-Gruppe in der L-Dopa-Gruppe eine Verbesserung der UPDRS-Scores
um 6 Punkte zu verzeichnen"
(Quelle: N.N., AAN 54th Annual Meeting 2002; Abstract: 11.006).
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4. Neu: "dPV-Nachrichten" Nr. 81
Seit Mitte Juli 2002 ist die neue Ausgabe der "dPV-Nachrichten"
auf dem Markt. Themen der aktuellen Ausgabe Nr. 81 sind u. a.
- "Dysphagie - Symptome, Folgen und Ratschläge",
"GDNF: Neuer Hoffnungsträger für Parkinson-Patienten?",
- "Kaffee: Der Deutschen liebstes Getränk unter der Lupe",
- "Parkinson und Osteoporose: Was Sie selbst zur Vorbeugung und/oder Wiederherstellung
tun können",
- "Dekubitus aus ernährungsmedizinischer Sicht"
sowie weitere aktuelle Berichte aus Forschung und Praxis zum Thema Morbus Parkinson.
Die "dPV-Nachrichten" sind die Mitgliederzeitschrift
der Deutschen Parkinson Vereinigung - Bundesverband - e.V. (dPV). Sie erscheinen
vierteljährlich mit einem Umfang von 28 Seiten. Mitglieder der dPV erhalten
die Zeitschrift kostenlos. Nichtmitglieder können das Heft gegen Einsendung
von Briefmarken im Wert von zwei mal 1,53 Euro anfordern bei: dPV-Bundesverband,
Moselstrasse 31, 41464 Neuss.
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5. Vitamin E gegen Alzheimer
Laut einer Studie des Rush Institute for Healthy Ageing in Chicago besteht
ein Zusammenhang zwischen der Menge an Vitamin E, die mit der Nahrung aufgenommen
wird, und dem Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Je besser die Versorgung mit
Vitamin E, desto geringer das Krankheitsrisiko, so die Forscher des Instituts.
Das Risiko wird jedoch nach der Studie nicht vermindert, wenn man Vitamin E
als Tablette einnimmt
(Quelle: Morris M. C. et al., JAMA 2002; 164: 1-3).
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6. Selegilin hilft bei M. Parkinson auch nach Jahren
Parkinson-Patienten profitieren auch nach vier Jahren von einer Therapie mit
dem MAO-B-Hemmer Selegilin. Dies ist das Ergebnis einer Studie mit 800
Patienten mit Morbus Parkinson. Die Patienten erhielten zunächst zusätzlich
zu L-Dopa Selegilin oder Tocopherol (Vitamin E) oder beides. Im weiteren Studienverlauf
erhielten alle Patienten Selegilin, da diese Behandlung sich für die Patienten
als vorteilhaft erwies.
Nach einer rund vierjährigen Behandlungsdauer nahm ein Teil der Patienten
weiterhin Selegilin ein, ein anderer Teil Placebo.Verglichen mit den Patienten
der Placebo-Gruppe benötigten die Patienten aus der Selegilin-Gruppe nach
durchschnittlich zwei Jahren niedrigere L-Dopa-Dosierungen und mussten seltener
zusätzlich mit Dopaminagonisten behandelt werden. Auch On-off-Perioden
und Freezing-Episoden waren unter Selegilin geringer. Dyskinesien traten jedoch
häufiger auf
(Quelle: Shoulson I. et al., Ann Neurol 2002; 51: 604).
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